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Stadtverwaltung Altlandsberg
Büro des Bürgermeisters
Öffentlichkeitsarbeit, Wirtschaftsförderung

Berliner Allee 6, Zimmer 13
15345 Altlandsberg, OT Altlandsberg
Ansprechpartner/Kontakt:
Frau Knerr
Telefon +49 (33438) 156-12
Telefax +49 (33438) 156-88

Verbauungen und Vermüllungen an den Fließen


Kategorie: Stadtverwaltung

Die Stadtverwaltung Altlandsberg weist auf die Verbauungen und Vermüllungen an vielen Anliegergrundstücken einiger Fließe in der Gemarkung Altlandsberg hin. Diese Verbauungen werden nunmehr protokolliert und geahndet.

 

Die Stadt Altlandsberg bittet daher eindringlich die Anlieger, bis zum 30. September 2019 die Bebauungen und Vermüllungen zu beseitigen. Nach dem 30. September wird eine erneute Begehung erfolgen. Bei Nichterfüllung des Rückbaus von Verbauungen u. ä. werden die betreffenden Anlieger bei der unteren Wasserbehörde gemeldet, diese wird dann weitere Maßnahmen einleiten (bspw. Beseitigung auf Kosten des Verursachers).

 

Die Fließe sind Gewässer II. Ordnung und  Eigentum der Stadt Altlandsberg. Als Gewässer II. Ordnung gelten alle oberirdischen Gewässer, die nicht Gewässer I. Ordnung sind. Dies gilt nicht für Gräben, die der Be- oder Entwässerung nur eines Grundstücks dienen, Straßen- und Eisenbahnseitengräben. Die Wasser- und Bodenverbände sind in Brandenburg zur Unterhaltung der sogenannten Gewässer II. Ordnung gegründet worden, deren Unterhaltung ihnen als öffentlich-rechtliche Verpflichtung obliegt. Die Unterhaltung auf dem Gebiet der Stadt Altlandsberg erfolgt durch den Wasser-und Bodenverband Stöbber-Erpe.

 

Verbauung_Vermüllung Fließ 3   Verbauung_Vermüllung Fließ 1  Verbauung_Vermüllung Fließ 2

Fotos: Archiv Stadt Altlandsberg

 

Begriffsklärung

Anlagen in, an, über und unter oberirdischen Gewässernsind per Gesetz u.a.  Gebäude, Brücken, Stege, Unterführungen, Anlegestellen, Zäune, Uferbefestigungen und Leitungsanlagen.

Der Gewässerrandstreifen umfasst das Ufer und den Bereich, der an das Gewässer landseitig der Linie des Mittelwasserstandes angrenzt. Der 5 Meter breite Gewässerrandstreifen bemisst sich ab der Linie des Mittelwasserstandes, bei Gewässern mit ausgeprägter Böschungsoberkante ab der Böschungsoberkante. Weiterhin kann die zuständige Behörde innerorts eine angemessene Breite des Gewässerrandstreifens festlegen.

Im Gewässerrandstreifen ist verboten:

1. die Umwandlung von Grünland in Ackerland,

2. das Entfernen von standortgerechten Bäumen und Sträuchern

3. der Umgang mit wassergefährdenden Stoffen

4. die nicht nur zeitweise Ablagerung von Gegenständen, die den Wasserabfluss behindern können oder die fortgeschwemmt werden können.

Die Errichtung von Anlagen im Gewässerrandstreifen bedarf der Genehmigung der Wasserbehörde. Liegt diese nicht vor, kann diese Ordnungswidrigkeit geahndet werden.

 

 

 

Stadt Altlandsberg

Der Bürgermeister


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