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Historischer Stadtkern

Historischer Stadtkern

Rundgang durch die historische Altstadt

 

1 Rathaus (1910 - 1912)

Der Neorenaissancebau  wurde 1913 als Amtsgericht mit Gefängnistrakt errichtet. Dieses erhabenste Baudenkmal der Stadt beherbergt seit 1956 Amts- und Stadtverwaltungen.

 

2 Berliner Torturm (13.Jh.)

Ein 18 m hoher, quadratischer Feldsteinturm mit Mauern aus dem 13. Jh. und einem Pyramidenhelm (ist zu besteigen). Hier blieben die anschließende Stadtmauer mit Wall- und Grabenanlagen in mittelalterlicher Ursprünglichkeit erhalten.

 

3 Stadtmauer mit Wall und Graben

Die rundum erhaltene Feldsteinmauer ist ca. 1,3 km lang, war einst 16 Fuß hoch, hatte Rundtürme und ist über die Jahrhunderte in Teilbereichen erneuert worden. Die Pforten zu den Mauergärten durften die Bürger  ab 1850 anlegen. 2003 wurde sie vollständig saniert. Ab 17. Jh. wurden die  umgebenden Wallanlagen zu Parks und Gärten  umgestaltet.

 

4 Strausberger Torturm (14.Jh)

Ein 22 m hoher, quadratischer Feldsteinturm aus dem 14. Jh. Mit einem Kegelspitzhelm. Turm und Anbau von 1825 dienten einst als Gefängnis und Polizeistation. Seit 1897 nisten Störche auf seiner Spitze. Er wird deshalb auch “Storchenturm” genannt und ist seit 1947 Wappen der Stadt.

 

5 Scheunenviertel

Es entstand durch Verbannung aller Scheunen aus der Stadt nach dem Großbrand 1684. Nach weiteren Bränden wurden diese im 19.Jh. aus Backstein mit Ziegeldach erbaut. Seine denkmalgerechte Erhaltung regelt eine Gestaltungssatzung.

 

6 Ehemaliges Armenhaus (1830)

Es wurde 1830 am Strausberger Torturm nach Abbruch der Stadtmauer als Armenquartier und Löschgerätehaus erbaut. Heute ist es  Gaststätte im historischen Ambiente.

 

7 Klosterstraße

Diese breiteste Straße der Stadt war im Mittelalter der Vieh- und Bauernmarkt. 1335 gründete der Wittelsbacher Markgraf Ludwig hier an der Hirtengasse ein Servitenkloster. Es bestand bis 1540. Alle Bauten sind restlos verschwunden.

 

8 Marktplatz

Er wurde neben dem alten Markt, der Poststraße, nach dem Brand von 1684 als Bürgerpark angelegt. Später war er  politisches Demonstrationszentrum und von 1945 bis 1992 Ehrenhain der sowjetischen Gefallenen. Jetzt ist er Treff, Fest- und Gedenkstätte, gepflastert und mit dem vom  Künstler Johannes Niedlich gestalteten Brunnen geschmückt.

 

9 Stadtkirche

Die dreischiffige Feldsteinbasilika wurde als Wehrkirche im 13. Jh. erbaut. Anfang des 16. Jh. entstanden der Glocken-turm, das Gewölbe und das alles überdeckende Dach. Um 1720 erfolgte eine zweite Aufstockung des Turms für die Turmuhr. 1772 wurde der  Pyramidenhelm aufgesetzt.

 

SCHLOSSGUT ALTLANDSBERG

10  Schlosskirche

Einst ein Teil des 1757 niedergebrannten Barockschlosses,  wurde sie 1768 auf dessen Grundmauern aus verbliebenen Steinen neu errichtet. Sie war lange Zeit Zentrum der 1662 vom Freiherrn Otto von Schwerin gegründeten Reformierten Gemeinde. Von 1984 bis 2009 war sie künstlerische Produktionsstätte für Kirchenfenster.

Seit dem 2.Mai 2015 steht das mit Städtebaufördermitteln finanzierte barocke Denkmal für Kulturveranstaltungen, Firmenfeiern und standesamtliche Trauungen zur Verfügung.

 

11 Schlossgelände mit Gutshof

Das Gutshaus neben dem Schlossplatz wurde 1882 als Wohn- und Amtssitz für den Gutsherrn der ehem. königlichen Domäne, Heinrich Schrader, errichtet. Nach 1945 war es Quartier, Kindergarten und Kulturhaus. Von 1962 bis nach 1990 war es Verwaltungsgebäude der LPG. Trotz beginnenden Verfalls ist es nach grundhafter Sanierung  seit 2005 jetzt soziokulturelles Zentrum der Stadt. Die Schlosskellerruine ist der Ort, wo nacheinander die markgräfliche Burg, das Feldsteinschloss derer von Krummensee, der Nordflügel des Schwerin-Schlosses und, nach Abtragung der Trümmer des 1713 stillgelegten und 1757 abgebrannten Königsschlosses, ein Kornspeicher der Domäne standen. Nach Zuschüttung der geborstenen Gewölbe und sichernder Sanierung 2006 sind die Gemäuerreste  jetzt zu betreten.

 

Brau- und Brennhaus (nicht auf der Skizze)

Seit 1659 wurde hier Bier gebraut und das Brennen von Schnaps ist seit 1772 dokumentiert. Ergänzt durch Gastronomie wird das restaurierte Gebäude  noch 2016 zu neuem Leben erweckt.


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